Riviera MotorSports ist stolz darauf, den 2004er Ferrari Enzo in der Farbe „Argento“ präsentieren zu dürfen. Das in der Anzeige gezeigte Bild dient lediglich der Veranschaulichung. Bilder und Begleitunterlagen werden auf ernsthafte Anfrage hin zur Verfügung gestellt.
Als Ferrari 2002 den Enzo vorstellte, befand sich sein Formel-1-Team mitten in einer dominanten Phase und gewann fünf Konstrukteurs-Meisterschaften, gestützt durch Michael Schumachers fünf aufeinanderfolgende Fahrertitel von 2000 bis 2004. Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können, da der Enzo die jüngsten Entwicklungen im Rennsport widerspiegelte und der erste Ferrari-Supersportwagen seit dem F50 Mitte der 1990er Jahre war. Die Vorfreude auf die Markteinführung des Modells war groß.
Mit seiner von Pininfarina entworfenen Karosserie, die wie die Nase eines F1-Wagens nach vorne ragt, sieht der Enzo schon optisch wie ein Rennwagen aus, doch erst unter der Karosserie aus Kohlefaser verbirgt sich die Technologie, die tatsächlich aus Ferraris Rennprogramm stammt. Bemerkenswert ist, dass der Enzo ausschließlich mit einem elektrohydraulischen Sechsganggetriebe ausgestattet ist, das über Schaltwippen am Lenkrad betätigt wird. Carbon-Keramik-Bremsscheiben mit einem Durchmesser von etwa 15 Zoll bieten eine Bremsleistung, die der eines echten Rennwagens in nichts nachsteht.
Die Federung nutzt ungleich lange Querlenker mit stangenbetätigten Federn und elektronisch gesteuerten Stoßdämpfern, die vom Cockpit aus eingestellt werden können. Die serienmäßige Traktionskontrolle bietet sowohl einen „Sport“-Modus als auch eine „Race“-Einstellung, die ein gewisses Durchdrehen der Räder zulässt; zudem lässt sich das System vollständig deaktivieren. Ein Rennlenkrad ist mit fünf LEDs besetzt, die im Takt des Drehzahlmessers aufleuchten, doch der Rest des Cockpits ist eher spartanisch gehalten. Ferrari stattete den Enzo mit einer automatischen Klimaanlage aus, jedoch ohne Radio, und die Fenster werden per Handkurbel betätigt.
Der Enzo wird von einem mittig montierten 6-Liter-V12-Motor mit 48 Ventilen angetrieben, der 660 PS und 485 lb-ft Drehmoment leistet. Road & Track befand, dass dies ausreichte, um das Auto in unglaublichen 3,3 Sekunden von 0 auf 60 mph zu beschleunigen. Die Viertelmeile legte das Magazin in nur 11,1 Sekunden zurück und erreichte eine Endgeschwindigkeit von 133 Meilen pro Stunde. Bei einem Leergewicht von 3.230 Pfund erreicht der Enzo eine geschätzte Höchstgeschwindigkeit von 218 mph.
Trotz der atemberaubenden PS-Zahl spielt die Aerodynamik eine ebenso große Rolle für die Geschwindigkeit des Ferrari Enzo, und eines der Designziele der Ferrari-Ingenieure war es, die „Boy-Racer“-Flügel zu eliminieren, die die beiden vorherigen Supersportwagen von Ferrari, den F40 und den F50, geziert hatten. Daher verfügt der Enzo über zahlreiche Ein- und Auslässe, die unter und um die Karosserie herum versteckt sind, um den Luftstrom zu steuern. Ein unauffälliger Heckflügel fährt bei Geschwindigkeiten über 37 mph aus und arbeitet mit zwei versteckten Klappen an der Fahrzeugfront zusammen, um Fahrhöhe und Stabilität zu gewährleisten.
Der Enzo bietet zwar die Leistung eines echten Supersportwagens, ist aber auch dafür bekannt, im Stadtverkehr ein ruhiges Fahrgefühl zu vermitteln. Die Vorderradaufhängung lässt sich sogar um 1,2 Zoll anheben, um über Bodenschwellen und Einfahrtsschwellen zu fahren.
Der Enzo Ferrari blieb nur bis 2005 Ferraris Spitzenmodell in der Serienproduktion, als 29 FXX-Varianten des Enzo entstanden. Nichtsdestotrotz ist er eines der besten Autos, die jemals von einem der besten noch existierenden Automobilhersteller produziert wurden. Der Enzo ist eine beeindruckende Kombination aus ungezügelter Leistung und Alltagstauglichkeit, und mit nur 400 gebauten Exemplaren (von denen 80 für den US-Markt bestimmt waren) ist es so gut wie sicher, dass er ein wichtiger Meilenstein in der Automobilgeschichte bleiben wird.
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