Marke: Packard
Modell: Super Eight
Preis: 39.900 USD
Ausführung:
Baujahr:
Leistung: PS
Kraftstoffart:
Getriebe: 3-Gang-Schaltgetriebe
Farbe: Gunmetal-Grau
Innenausstattung: Beigefarbener Stoff
Antriebsräder:
Lenkrad:
Motornummer:
Fahrgestellnummer:
Der 1941er Packard One-Sixty stellt den Höhepunkt der prestigeträchtigen Senior-Serie von Packard dar, einer Modellreihe, die den amerikanischen Luxusautomobilbau in der Vorkriegszeit prägte. Die 1899 gegründete Packard Motor Car Company baute ihren Ruf auf technischer Exzellenz, raffiniertem Design und einer Kundschaft auf, zu der Branchenführer, Würdenträger und Prominente zählten. Anfang der 1940er Jahre zählten die Senior-Modelle von Packard – insbesondere der One-Sixty und der One-Eighty – zu den besten in den Vereinigten Staaten produzierten Automobilen und überzeugten durch außergewöhnliche Handwerkskunst sowie eine geschmeidige, mühelose Fahrleistung.
Das Modelljahr 1941 war das letzte volle Jahr der zivilen Automobilproduktion vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, was die Attraktivität dieser Fahrzeuge heute noch weiter steigert. Von den 3.525 produzierten One-Sixty-Modellen sind Exemplare mit dem langen 148-Zoll-Radstand (Serie 1905), wie der hier angebotene Touring Sedan, bei Sammlern besonders begehrt – wegen ihrer imposanten Präsenz und der echten 7-Sitzer-Konfiguration, komplett mit Klappsitzen im Fond.
Dieses besondere Exemplar ist seit 1998 Teil einer angesehenen Sammlung in Texas, insbesondere der W.H. Villyard Collection in Longview, Texas. Es soll eine interessante Vorgeschichte haben, darunter frühere Besitzverhältnisse bei den Eltern des berühmten Entertainers Ricky Nelson, was diesem ohnehin schon angesehenen Automobil eine zusätzliche Ebene der Provenienz verleiht.
Heute in einem älteren Gunmetal-Metallic-Lack neu lackiert, präsentiert sich das Auto als attraktiver und fahrbereiter Klassiker. Die beigefarbene Broadcloth-Innenausstattung wurde teilweise restauriert und wirkt nach wie vor einladend, was den stattlichen Charakter des Autos unterstreicht. Die Karosserie wird insgesamt als sehr solide beschrieben, mit einigen altersbedingten Mängeln, darunter leichte Rostblasen an ausgewählten unteren Karosserieteilen, was auf eine ehrliche, langfristige Erhaltung hindeutet.
Unter der Motorhaube befindet sich der originale 356-Kubikzoll-Reihen-8-Zylinder-L-Kopf-Motor, der werkseitig mit 160 PS angegeben ist und mit einer Stromberg-Vergasung mit Unterdruck ausgestattet ist. Dieser Motor, bekannt für seinen seidenweichen Lauf und seine Zuverlässigkeit, trägt die Seriennummer D504319D, ist original im Fahrzeug verbaut und bildet weiterhin die Grundlage für den aktuellen Fahrzeugbrief. Das Fahrgestell trägt die Nummer 1471-2271, was seine Echtheit als Touring Sedan der Serie 1905 mit langem Radstand bestätigt.
Getreu der technischen Exzellenz von Packard läuft und fährt das Fahrzeug hervorragend und bietet das kultivierte Fahrverhalten, für das diese Automobile bekannt sind. Es ist nach wie vor ein idealer Kandidat für Touren, lokale Ausstellungen oder Paraden, wo seine Präsenz und Eleganz sicherlich geschätzt werden.
Zur Außenausstattung und zum Zubehör gehören:
⢠Packard-Kormoran-Kühlerfigur
⢠Frontgrillschutz
⢠Breite Weißwandreifen mit verchromten Packard-Vollradkappen
⢠Trittbretter
⢠Lüftungssystem im Motorhaubenbereich
Im Innenraum bietet die Kabine eine Fülle von luxuriösen Ausstattungsmerkmalen aus der damaligen Zeit:
⢠Packard-AM-Radio mit am Motorhaubendach montierter Antenne
⢠Armaturenbrettuhr
⢠Heiz- und Entfrostungssystem
⢠Klappbare Notsitze im Fond für eine volle 7-Personen-Kapazität
⢠Haltegriffe im Innenraum für den Komfort der Passagiere
Als vom Classic Car Club of America anerkannter „Full Classic“ ist dieser 1941er Packard One-Sixty für CCCA-Veranstaltungen und CARavans zugelassen, was seine Attraktivität in der Sammlergemeinde weiter steigert.
Mit seiner Kombination aus dem Prestige eines langen Radstands, der Originalität des Antriebsstrangs und einer dokumentierten Sammlergeschichte in Texas bietet dieser Packard eine wunderbare Gelegenheit, ein echtes Luxusauto aus der Vorkriegszeit zu erwerben. Ob als vornehmer Alltagswagen genossen oder für höhere Ausstellungsstandards weiter veredelt – er bleibt ein überzeugendes Beispiel für Packards bleibendes Vermächtnis an Qualität und Eleganz.

