Ein solide gebautes Auto in wunderbar gutem Zustand, in typischer Rippon-Manier gefertigt und mit einigen reizvollen Details. Die Türen schließen wunderbar, als wären sie erst gestern entstanden und nicht vor gut neunzig Jahren! Das Auto ist besonders attraktiv und verfügt über verschiedene ansprechende Merkmale, wie beispielsweise Glas-Windabweiser oben an den Türen, schöne Kotflügel mit Formgebung und „Hosenfalten“, verschiedene Edelstahlbeschläge, darunter die Türgriffe und die schönen P100-Scheinwerfer, ein Schiebedach und vieles mehr. Ungewöhnlich für ein Vorkriegsauto ist die Ausstattung mit ordentlich eingebauten Sicherheitsgurten mit Aufrollvorrichtung vorne. Erwähnenswert ist auch der sehr beeindruckende Werkzeugkasten, der im Kofferraum montiert ist, unter dem sich zwei eingebaute Koffer befinden. Das Auto ist wirklich etwas Besonderes und „außergewöhnlich“, alles ist original, optisch auf attraktive Weise gereift und mechanisch in gutem Zustand (mit kürzlich erfolgter kompletter Neuverkabelung einschließlich sinnvoller Modernisierungen), läuft ruhig und fährt sich gut. Wird gewartet und mit gültiger TÜV-Prüfung angeboten.
Fahrgestell-Nr. GWX10 Kennzeichen KY 4506
Kurzinfo: Die Darwin-Verbindung
GWX10 wurde von Bertram Parkinson von B Parkinson & Co (Wollhändler & Hemdenhersteller) bestellt und an seinen Wohnsitz Creskeld Hall in Arthington geliefert. Im 19. Jahrhundert gehörte Creskeld Hall der Familie Rhode; 1849 heiratete Francis Rhode Charlotte Marian Darwin Cooper, die eine Cousine von Charles Robert Darwin war (ihr gemeinsamer Urgroßvater war Robert Darwin). Im Jahr 1850 erbte Francis Rhode den Nachlass seines Schwagers (Robert Alvey Darwin) und änderte infolge der Erbbedingungen seinen Namen per Urkunde in Darwin – was keine Seltenheit war. Im Jahr 1920 wurde Creskeld Hall von Bertram Parkinson gekauft und ist bis heute Wohnsitz der Familie Parkinson. Im Juli 1940 übertrug Bertram Parkinson das Eigentumsrecht an GWX10 an seine Tochter Elsie Mary, die kurz zuvor Colonel Malcolm Stoddart-Scott (Dr., MP & OBE) geheiratet hatte, der zufällig im Jahr 1932 seinen Namen von Scott in Stoddart-Scott geändert hatte. Unseren Recherchen zufolge blieb GWX10 bis 1972 im Besitz der Familie Stoddart-Scott, also fast 40 Jahre lang bei ein und derselben Familie.
In den 1970er Jahren gehörte die 20/25 A. J. Le Blond aus Newcastle, einem Unternehmer, der als Hobby mehrere Rennpferde züchtete und an Rennen teilnehmen ließ, darunter Javorrian, Spoofer und Shady. Dann war da noch J. Oliff-Cooper, ein begeisterter Angeljournalist, dessen Familie die Rolle der aristokratischen Besitzer eines edwardianischen Landhauses spielte, was 2002 von Channel 4 ausgestrahlt wurde.
Ende der 80er Jahre wurde das Auto von R. Skerman von C. Skerman & Sons erworben – Hersteller von Geräten, die man nur als „Betonmischer zum Einrollen von Bonbons“ bezeichnen kann!!