- Original-NA-Rennwagen
- Startete in den 1930er Jahren unter anderem bei Rennen in Brooklands und Donington Park
- Vollständig nachvollziehbare Historie
- Seit 50 Jahren in Deutschland / Sofort rennbereit
- Hat an unzähligen Rennveranstaltungen teilgenommen
Fahrzeuggeschichte:
Dieses Auto wurde im Dezember 1934 als Fahrgestell direkt ab Werk von einem Herrn L. Levy erworben, der dafür eine spezielle Leichtmetallkarosserie anfertigen ließ. Der Motor war stark getunt und verfügte über ein Verdichtungsverhältnis von 9:1, ein sehr leichtes Schwungrad sowie bearbeitete und polierte Einlass- und Auslasskanäle. Die Gesamtkosten für das fertige Auto beliefen sich auf fast 500 Pfund. Im Laufe des Jahres 1935 fuhr Levy mit dem Auto sowohl in Brooklands als auch in Donington Park Rennen, allerdings ohne großen Erfolg, da er gegen ERA-Fahrzeuge und andere leistungsstärkere Fahrzeuge antrat. Am Ende der Saison wurde das Auto von J.H. Bartlett Ltd. in der Zeitschrift „The Motor“ für 245 Pfund zum Verkauf angeboten. Es wurde von A.F. Thatcher erworben. Freddie Thatcher, ein Freund von Levy, fuhr das Auto bis Ende 1938 bei Rennen, hauptsächlich in Brooklands. Während dieser Zeit wurde das Auto von Brian Finglass gewartet, der eine Werkstatt in Brooklands hatte, und am Ende der Saison 1936 formte Finglass die Einlasskanäle um, baute andere Vergasernadeln ein und montierte eine höhere Hinterachsübersetzung. Die Höchstgeschwindigkeit stieg um etwa 10 % auf 110 mph. Obwohl Finglass selbst nie mit dem Auto Rennen fuhr, absolvierte er zahlreiche Testrunden in Brooklands. Während Thatcher Eigentümer des Wagens war, wurde dieser auch von den Brüdern Haesendonk im Rennsport eingesetzt. Gegen Ende des Jahres 1938, als er sich aus geschäftlichen Gründen aus dem Rennsport zurückzog, bot Thatcher das Auto für 250 Pfund zum Verkauf an. Das nächste bekannte Rennen, an dem das Auto teilnahm, fand im März 1939 in Brooklands statt, wo es von A.S. Whiddington gefahren wurde. Es kam nicht unter die Erstplatzierten. Über den Verbleib des Wagens während des Krieges ist nichts bekannt, bis Michael Holt ihn 1955 mit einem überholten Motor von einer Werkstatt in Hove erwarb. Jim Bellamy aus Great Bookham, Surrey, kaufte den Wagen um 1957 und zerlegte ihn. Er verkaufte es 1958 in zerlegtem Zustand an J.A. Haynes, der es komplett wiederaufbaute. Es gibt Aufzeichnungen, die belegen, dass Haynes 1966 bei VSCC-Veranstaltungen damit an den Start ging. 1969 wurde das Auto von Peter Scott erworben, der es nur selten einsetzte. Das Fahrzeug wurde 1976 von Peter Altenbach erworben und zwischen 1976 und 1985 intensiv im Rennsport eingesetzt, unter anderem bei Rennen auf dem Nürburgring, dem Salzburgring und der „Mille Miglia“. Vor zwanzig Jahren verkaufte Peter sein Auto an einen MG-Sammler in Norddeutschland. Auch dieser nutzte es gerne und häufig bei Veranstaltungen. Heute befindet sich der NA in einem guten optischen Zustand und ist technisch einwandfrei.